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Natürlich. Nachhaltig.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – wir nehmen die Herausforderung als klimaneutrales Unternehmen an

Seit vielen Jahrzehnten ist unsere Molkerei fest in der landschaftlich so reizvollen Voralpenregion verwurzelt. Als Molkerei-Genossenschaft gehören wir unseren rund 2.600 Landwirten in Baden-Württemberg und Bayern. Viele beliefern uns schon seit Generationen. Im Laufe der Zeit ist eine enge Verbundenheit entstanden und gemeinsam ist es uns gelungen, sehr gute Milchprodukte herzustellen. Wenn wir bei OMIRA über Nachhaltigkeit sprechen, dann steht dabei unser Handeln im Mittelpunkt.

Nachhaltigkeit bei unseren Milcherzeugern: Auf bestem Wege mit „Kuh“

Wir machen Milch – und das seit beinahe 90 Jahren sehr gern und vor allem sehr gut. Damit wir auch in Zukunft qualitativ hochwertige und leckere Milch und Milchprodukte herstellen können, unterstützen wir unsere Milchbauern auf dem Weg in die Nachhaltigkeit. Bei uns heißt das KUH – und um die geht es dabei, aber nicht nur. Wir setzen auf eine artgerechte Kuhhaltung, den Schutz der Umwelt und auf Aspekte des Hofmanagements. Nachhaltigkeit wird auch für unsere Landwirte eine feste ökonomische und ökologische Größe. Zahlreiche Maßnahmen sind bereits umgesetzt, neue im Werden.

Kühe in Bewegung

Regelmäßige Weidegänge und großzügige, klimagerechte Laufställe garantieren unseren Kühen ausreichende Bewegung.

Kühe sind keine Sprinter, aber gern in gemächlicher Bewegung. Beim Weidegang können die Tiere ihrem Bewegungsdrang nachgehen und zugleich die Futteraufnahme ihren Bedürfnissen anpassen. Dementsprechend sind Laufställe die optimale Alternative zu den sogenannten Anbindeställen. Mit rutsch- und trittsicheren Bodenverhältnissen und Temperaturen zwischen -7 und 16 Grad Celsius fühlen sich die Kühe darin wohl und sicher.

Tiergerechter Ruhebereich

Auch unsere Kühe legen sich gerne mal hin – die Kuh bringt es auf bis zu zehn Ruhephasen pro Tag.

Im Laufe eines Tages bringt es die Kuh auf bis zu 10 Ruhephasen. Diese Ruhe ist für die Tiere sehr wichtig: Die Gelenke und Klauen können entlastet werden, das Euter wird besser durchblutet und die Tiere käuen wieder. Die Liegeboxen im Stall sollten geräumig genug sein, um all dies ungehindert zu ermöglichen.

Wohlbefinden der Kühe

Kühe haben noch mehr Bedürfnisse als Fressen, Trinken und Ruhen. Auch sie lieben Wellness.

An die Bedürfnisse der Kühe angepasste Ställe werden zu wahren Komfortzonen: An entsprechend angebrachten Rundbürsten können sie sich „schubbern“ oder auf Komfortliegematten bequem liegen. Wichtig ist vor allem viel Platz für Bewegung und Interaktion.

Viel Gras, Heu und gute Pflege

Kühe sind zwar genügsame Tiere, stellen aber dennoch für gute Milch Anforderungen an ihr Futter.

Rinder brauchen eine regelmäßige Futtervorlage. Gutes Grundfutter aus der Region mit viel Gras, Heu und Silage leisten einen großen Beitrag zur Tiergesundheit und zur Milchqualität. Abtrennungen und erhöhte Fressplätze begünstigen eine ruhige Futteraufnahme. Ausreichend Trinkwasser und saubere Tränken gehören ebenfalls zum Standard.
Alle Maßnahmen, die das natürliche Verhalten der Rinder fördern, wie etwa angepasste Stallungen und eine ausgewogene Fütterung, unterstützen die Tiergesundheit.

Hornanlagen der Tiere werden schonend behandelt bzw. sie sollten hornlos sein, um die Verletzungsgefahr für die Tiere und Landwirte zu minimieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sollten umgehend behandelt werden, denn gesunde Kühe können viele Jahre lang Milch geben – das ist tatsächlich gelebte Nachhaltigkeit, wie wir sie schätzen. Hierzu unterstützen wir unsere Landwirte mit Fortbildungen zur Tiergesundheit, wie z. B. mit Seminaren zum Thema Homöopathie.

Regenerative Energien

Grüne Energie aus heimischer Landwirtschaft.

Unsere OMIRA Landwirte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiesicherheit und tragen zur Abwendung des Klimawandels durch Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bei. Durch Solaranlagen auf Stall- und Scheunendächern, die energetische Verwertung von Biomasse oder den Bau von Windkraftanlagen haben unsere Landwirte die Vorteile dieser Technologien für die betriebliche Entwicklung und die Umwelt erkannt. Sie engagieren sich in der Umsetzung von neuen Entwicklungen und Konzepten und leisten damit einen hohen Beitrag zur umweltschonenden Energiegewinnung in den Dörfern und Regionen.

Nachhaltiger Anbau

Agrarflächen sind Lebensräume – und gleichzeitig eine wertvolle Ressource.

In der OMIRA setzt sich der Nachhaltigkeitsfaktor Umwelt aus den Bereichen Boden, Grünland, Pflanzenschutz und Energie zusammen.
Wir möchten den Milcherzeugern Anregungen geben und gangbare Wege für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aufzeigen. Unser gemeinsames Ziel: eine umweltverträgliche und gleichzeitig wirtschaftliche Nutzung der Böden sowie die Steigerung der Biodiversität (biologische Vielfalt).

Klimaschutz und Energieeffizienz

Klimaschutz auf Bauernhöfen durch den Einsatz von energieeffizienten Technologien und Maßnahmen zur Energieeinsparung.

Nicht nur bei der OMIRA spielt die Energieeffizienz im Herstellungsprozess eine Rolle, sondern auch auf den Höfen unserer Landwirte. Wir bei OMIRA haben die ersten Akzente gesetzt: Seit Anfang 2016 beziehen wir zu 100 % Ökostrom. Neben weiteren Maßnahmen zur Energieeinsparung testen wir neue Systeme und Technologien, um Transportwege zu optimieren und dadurch unseren CO2-Ausstoß zu verringern.
So haben wir im September 2014 beim EnBW-Innovationspreis mit dem Thema „Gesamtkonzept zur Verbesserung der betrieblichen Energiebilanz und zur Entlastung der Umwelt“ in der Kategorie „Innovation & Rentabilität“ den Sieg errungen.

Durch die Einführung des Umweltmanagementssystem nach ISO 14001 kommen wir unserer Verantwortung – des sorgsamen und schonenden Umgangs mit natürlichen Ressourcen – nach. Dabei spielt auch der achtsame Umgang mit Wasser eine zentrale Rolle.
Mit „AgriClimateChange“ starten wir zusammen mit der Bodenseestiftung und unseren Landwirten ein zukunftsträchtiges Projekt (derzeit noch Pilotprojekt) zum Klimaschutz in der Landwirtschaft. Zudem fördern wir unsere Landwirte mit gezielter Energieeffizienzberatung durch staatlich anerkannte Energieberater, die im Rahmen von Projekten wichtige Impulse zur Reduzierung des Energieverbrauchs auf den Höfen geben.

Mein CO2-Fussabdruck

Seit 2016 ist die OMIRA klimaneutral – wir wollen einen ganz kleinen Fußabdruck hinterlassen.

Als eine der ersten Maßnahmen in Sachen ökologische Nachhaltigkeit haben wir unseren CO2-Fußabdruck (Carbon-Footprint) nach den Vorgaben des Kyoto-Protokolls ermitteln lassen. Der Auswertung folgte eine rasche Umsetzung verschiedener Verbesserungsmaßnahmen mit dem Ziel, die CO2-Emissionen der OMIRA Gruppe stetig zu verringern.
Investitionen in energieeffiziente Prozesse, umweltfreundliche Technologien und in erneuerbare Energie, die Nutzung von Ökostrom sowie die Reduzierung des Stromverbrauchs konnten unseren CO2-Fußabdruck schon erheblich verbessern. Außerdem hat OMIRA CO2-Emissonsrechte erworben, welche von den Regierungen zugeteilt oder versteigert werden. Damit haben Unternehmen die Möglichkeit, weltweit entsprechende Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Der Bauernhof von heute

Hofmanagement – Entscheidungen mit Weitsicht.

Lässt sich die soziale Nachhaltigkeit eines landwirtschaftlichen Betriebes ermitteln und bewerten – und ist das überhaupt notwendig? Wir meinen, auf jeden Fall. Unabhängig davon, wie groß oder klein ein Hof ist, ob er von der Familie oder mit Angestellten bewirtschaftet wird: Es geht darum, auf lange Sicht zukunftsfähig zu bleiben. Das ist nicht nur für den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb entscheidend, sondern letztlich für uns alle, wenn die heimische Landwirtschaft auch künftig gute und vielfältige Nahrungsmittel erzeugen soll.
Wir bilden die soziale Nachhaltigkeit eines landwirtschaftlichen Betriebes anhand der Gesundheit aller Mitarbeiter, der Arbeitszeiten und Urlaubsregelungen, Bildung und Ausbildung sowie an der Vorbereitung der Hofnachfolge ab.

Verantwortung für die Gesellschaft

Inspiration aus der Landwirtschaft: Werte – Wissen – Wohlergehen.

Unsere Landwirte leisten tagtäglich einen wesentlichen Beitrag für das Gemeinwohl und die Gesellschaft. Ob durch das ehrenamtliche Engagement in landwirtschaftlichen Gremien oder im Gemeinderat, die Erhaltung der schönen Kulturlandschaft oder den Einsatz in der freiwilligen Feuerwehr. Auch für die Öffentlichkeit sind unsere Landwirte immer Ansprechpartner: Ob beim Tag der offenen Stalltür für Schulen und Kindergärten oder bei Hoffesten und Messen, die Werte und die Arbeit in der Landwirtschaft werden vermittelt.

Clevere Milchbauern

Auf Augenhöhe – gemeinsam vorangehen.

Unsere Anstrengungen konzentrieren sich zurzeit besonders auf Fortbildungsmaßnahmen für unsere Milchbauern und ihre Beschäftigten, wie z. B. Homöopathie-Seminare, Workshops und auch E-Learning-Tools zu aktuellen und zukunftsrelevanten Themen.

Aufwand hat seinen Preis – uns ist die Milch viel Wert

Eine gute solide Ausbildung, hoher Arbeitseinsatz und Eigeninitiative zeichnen unsere Landwirte aus.

Die langjährige landwirtschaftliche Ausbildung mit jährlichen Fortbildungen in den unterschiedlichsten Bereichen zeichnet unsere Bauern aus. Dazu kommt ein hoher persönlicher Arbeitseinsatz, verbunden mit Eigenverantwortung und Eigeninitiative.
Unser Bestreben ist es, diesen Einsatz zu honorieren und für unsere Milchbauern langfristig einen fairen, wettbewerbsfähigen Milchpreis zu erwirtschaften.

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